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PROJEKTE: Plan International & MALU WILZ Beauté

 

Schulkinder

© Hartmut Schwarzbach/argus/Plan International

 

Sichere Städte für Mädchen in Indien, Vietnam und Uganda

 

In den drei Metropolen Delhi (Indien), Hanoi (Vietnam) und Kampala (Uganda) hat Plan International das "Urban Programme - Sichere Städte für Mädchen und Frauen" ins Leben gerufen, das wir mit dem Adventskalender 2018 unterstützt haben.

Plan International will mit diesem Projekt mehr Sicherheit für Mädchen in ihrem Wohnumfeld sowie in öffentlichen Bereichen wie Märkten, Parks und Gemeinschaftseinrichtungen schaffen. Mädchen und auch Jungen werden aktiv in die Gestaltung und Entwicklung ihres Stadtteils miteingebunden.

Junge trägt Wasserschüssel auf dem Kopf

© Plan International

 

Wasser für Schulen und Gemeinden in Ghana

 

Mit dem Adventskalender 2017 haben wir das Projekt "Wasser für Schulen und Gemeinden" in Ghana unterstützt. Der begrenzte Zugang zu Sanitäranlagen und sauberem Trinkwasser hat gravierende Auswirkungen auf die Hygiene- und Gesundheitssituation in Ghana. In den Projektgemeinden der Regionen Eastern und Volta betrifft dies 80% der Menschen. Auch in vielen Schulen der Region gibt es weder Schultoiletten noch Möglichkeiten zum Händewaschen. Ziel des Projektes ist es, Menschen in Eastern und Volta einen besseren Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung ermöglichen und somit die Kindersterblichkeit verringern.

Gruppe von Schulkinder

© Hartmut Schwarzbach / argus

 

Schaffung eines sicheren Umfelds für Mädchen in Vietnam

 

2016 ist die Weihnachtsspende von MALU WILZ in das Projekt "Sichere Städte für Mädchen" in Vietnam geflossen. Ziel des Projektes ist es, in Metropolen wie Hanoi mehr Sicherheit für Mädchen in ihrem Wohnumfeld sowie in öffentlichen Bereichen wie Märkten, Parks und Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen.

Der Schwerpunkt der Projektaktivitäten liegt dabei auf den Armenvierteln und Slums. Dort, wo Mädchen in beengten Verhältnissen leben und einem besonders hohen Risiko von Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind, will Plan die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich Mädchen in ihrem Viertel sicher bewegen und ohne Gefahr Bus fahren oder andere öffentliche Verkehrsmittel nutzen können.

Mädchen in Vietnam

© Plan International / Kathrin Hartkopf

 

Förderung von Mädchen ethnischer Minderheiten in Vietnam

 

Im Zuge der Weihnachtsaktion 2015 spendete Malu Wilz 7.000 € für das Projekt "Förderung von Mädchen ethnischer Minderheiten", ebenfalls in Vietnam. Das Projekt setzt sich dafür ein, Mädchen und junge Frauen der vielfach benachteiligten ethnischen Minderheiten in Ha Giang zu stärken. In acht Gemeinden der Distrikte Meo Vac und Yen Minh im Norden Vietnams unterstützt Plan deshalb Mädchen und Frauen, ihr Recht auf Gesundheit und Bildung wahrzunehmen, um sich vor traditionellen Praktiken, wie früher Verheiratung, zu schützen.

Mädchen in Sambia

© Plan International / Mary Matheson

 

Unterstützung des Einsatzes für Mädchen in Sambia

 

In Sambia sind Mädchen in vielfacher Weise benachteiligt: Sie werden früh verheiratet, bekommen oft schon in jungen Jahren ihr erstes Kind und können die Schule dann nicht mehr beenden. Da Mädchen viel seltener zur Schule gehen oder diese abschließen, sind sie später besonders stark von wirtschaftlicher Not betroffen. Mit dem Projekt "Berufliche Perspektiven eröffnen" unter dem Dach der Because I am a Girl-Kampagne hat Plan in Sambia ein Zeichen für die Rechte von Mädchen und Frauen gesetzt. Mit Aktivitäten zur Berufsorientierung und der Gründung von Spargruppen unterstützte das Kinderhilfswerk im Programmgebiet Mansa 600 Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 24 Jahren zum Beispiel durch die Vergabe von Stipendien dabei, finanziell unabhängig zu werden und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Mädchen in Nepal

© Plan International / Kathrin Hartkopf

 

Schutz der Kamalari-Mädchen in Nepal

 

Von 2011 bis 2014 unterstützte Malu-Wilz das Projekt "Schutz der Kamalari-Mädchen" in Nepal. Kamalari, das bedeutet "hart arbeitende Frau". Obwohl Kinderarbeit in Nepal seit 2000 offiziell verboten ist, gehört die Ausbeutung vieler Mädchen zum Alltag. Schon im Alter von sechs Jahren müssen die Mädchen als Hausmädchen für wohlhabende Familien und Großgrundbesitzer arbeiten. Ihre Arbeitstage sind 16 bis 18 Stunden lang, oft sind sie Gewalt und sexuellem Missbrauch schutzlos ausgesetzt. Im Rahmen des Projektes setzte sich Plan für die Abschaffung dieser gängigen Praxis ein und konnte Tausende Mädchen aus ihrem Arbeitsverhältnis befreien. Sie wurden darin bestärkt, zu ihren Familien zurückzukehren und ihre Schulbildung weiterzuführen. Den älteren Mädchen und jungen Frauen ermöglichte Plan ein Berufstraining und unterstützte sie bei der Geschäftsgründung.