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Aloe Vera - das kleine Wunder für die Haut

MYTHOS ALOE VERA - Aloe Vera ist eine Heilpflanze mit jahrtausendealter Tradition und ein Allrounder als kosmetischer Wirkstoff. Die kaktusähnliche Wüstenpflanze stammt aus Nordafrika und wurde bereits von den Ägyptern zur Wundbehandlung genutzt. Auch Kleopatra verwendete die wertvollen Aloe-Extrakte zur Schönheitspflege. 

Auf der anderen Seite der Erde priesen die Mayas die Aloe Vera-Pflanze als„Quelle der Jugend“. Im Laufe der Jahrhunderte gelangte sie nach Europa. Im 10. Jahrhundert, so ist überliefert, empfahl der Patriarch von Jerusalem Alfred dem Großen von England die Pflanze als Heilmittel. Auch Alexander der Große und später Kolumbus führten bei ihren Reisen Töpfe mit Aloe Vera mit um Verletzungen ihrer Soldaten behandeln zu können. Der Mythos von Aloe Vera reicht
also bereits schon über die Jahrtausende zurück. Zurecht wird sie bis heute in der kosmetischen Anwendung wegen ihrer ausgezeichneten feuchtigkeitsspendenden Wirkung und ihren kühlenden und glättenden Eigenschaften geschätzt.

 

Aloe Vera

Photo iStockPhoto

Aloe Vera (Aloe barbadensis Mill), Familie: Liliengewächse (Asphodelaceae)

 

POWER INHALTSSTOFFE

Aloe Vera ist ein Wirkstoff für die grundlegenden Pflegebedürfnisse der Haut: Feuchtigkeitsspendend und –bewahrend sowie beruhigend und anregend im Bezug auf die hauteigenen Regenerationsmechanismen.
Sie ist somit als kosmetischer Wirkstoff für jedes Alter und jeden Hauttyp interessant, wenn es um eine gute Grundversorgung und Basispflege der Haut geht.

 

Aloe Vera

INFORMATIONEN ZUR ART

Die Aloen sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae). Zur Gattung gehören mehr als 300 verschiedene Arten. Ihre natürliche Verbreitung ist vor allem Afrika und die vorgelagerten Inseln, wobei die meisten sicherlich im Süden von Afrika beheimatet sind. Einige Aloen haben im Inneren ihrer Blätter eine Gel-artige Struktur, deren Hauptbestandteil Wasser ist. Durch dieses Speichergewebe können sie zum Teil mehrere Monate ohne Wasserzugabe überleben. Das verschafft diesen Pflanzen die Möglichkeit Wüsten und karge Gegenden zu besiedeln. Viele Aloe-Arten sind allerdings auch als Zimmerpflanzen für sonnige Fenster oder Wintergärten geeignet.

So bilden manche Arten wunderschöne klein bleibende Rosetten aus, die in ihrer Blühzeit besonders dekorativ erscheinen. Die Blüten treten hierbei an seitlichen meist verzweigten und großen Blütenständen in gelblicher bis roter Farbe hervor. Wie alle anderen Sukkulenten haben die Pflanzen es gerne warm und hell, und sollten mäßig gegossen werden. Man findet in der Literatur gelegentlich die Bemerkung, die Aloe Vera würde einem Kaktus ähnlich sehen. Das ist nicht richtig, denn Kakteen sind meistens kugelig oder säulenförmig, was man von einer Aloe Vera gewiss nicht sagen kann. Es könnte bestenfalls eine Ähnlichkeit mit der Agave behauptet werden. Allerdings kann man beide Pflanzen, wenn man die Blüten vergleicht, sehr wohl unterscheiden. Die Agave, deren Blüten aus dem Zentrum der Pflanze erscheinen, stirbt nach der Blüte. Die Aloe, deren Blüten wie schon erwähnt seitlich aus den Axillen wachsen, stirbt keineswegs, sondern wächst munter weiter. Die Blütezeit der meisten Aloen liegt im Frühjahr. Wenn Aloe Pflanzen braune oder vertrocknete Blattspitzen haben so ist das natürlich, also keineswegs ein Zeichen irgendeiner Krankheit oder falscher Pflege. Auch eine Änderung der Pflanzenfarbe von grün nach rot ist bei starker Sonneneinstrahlung natürlich und lässt die Pflanzen in den meisten Fällen dekorativer erscheinen.

Besonders empfehlenswerte Arten sind vor allem die Aloe Vera und Arborescens, die nebenbei auch als „grüne Apotheke“ benutzt werden können. Weiterhin zu empfehlen sind als Zimmerpflanzen auch die Aloe ferox, sowie die beiden klein bleibenden Aloe haworthioides und erinacea.

 

Quelle: Dr. Kim Beisel/Deutsches Aloe Vera Zentrum